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Gut über die Wechseljahre
In den Wechseljahren hören die Regelblutungen endgültig auf, was bei den meisten Frauen im Alter von etwa 50 Jahren der Fall ist. Gegen Ende des 5. Lebensjahrzehntes werden die Eisprünge immer seltener, was auf die verminderte Bildung von Östrogen zurückzuführen ist.
Mit welchen Störungen gehen die Wechseljahre bei Frauen meist einher?
Typische Symptome in den Wechseljahren sind Hitzewallungen, Kopfschmerzen, Erschöpfung, Stimmungsschwankungen und Depressionen. Außerdem führt die verminderte Östrogenproduktion zu einem Verlust an Mineralstoffen im Knochengerüst, wodurch das Risiko an Osteoporose zu erkranken, erhöht. Durch das Absinken des Östrogenspiegels in den Wechseljahren kommt es häufig zu Fettstoffwechselstörungen, z. B. erhöhten Cholesterinwerten. Deshalb ist eine fettbewusste und cholesterinarme Ernährung sowie eine ausgewogene Calciumzufuhr nach den Wechseljahren von großer Bedeutung. Neben der Ernährung ist bei starken Beschwerden auch die Einnahme von Hormonpräparaten empfehlenswert (nur in Absprache mit dem Arzt!). Japanische Frauen leiden weit weniger unter Beschwerden, da sie mehr pflanzliche Östrogene, die in Lebensmitteln wie Tofu, Soja und Miso, zu sich nehmen.
Das hilft:
- Decken Sie Ihren Calciumbedarf mit Milch und Milchprodukten bzw. calciumreichem Gemüse
- Vitamin E hilft bei Hitzewallungen, Erschöpfung, Depressionen und Reizungen der Scheide. Vitamin E ist vor allem in Pflanzenölen, Weizenkeimen, Nüssen, Avocados und Erbsen enthalten.
- Sojabohnen, Hülsenfrüchte, Kirschen, Getreide (Hafer, Gerste, Roggen und Weizen), grüne Bohnen, Äpfel und auch Lakritz (nicht bei Bluthochdruck!) enthalten Stoffe, die wie das menschliche
Östrogen wirken. Frauen mit Wechseljahrbeschwerden reichlich Vollkorngetreide/-produkte essen sowie regelmäßig Gemüse und Obst und öfter Sojaprodukte, -flocken oder -mehl, Hülsenfrüchte oder Leinsamen (geschrotet) verzehren. Bei starken Beschwerden täglich, ansonsten diese Lebensmittel mindestens dreimal pro Woche auf den Speiseplan setzen.
Man(n) redet kaum davon , aber es gibt sie. Die Wechseljahre bei Männern. Die Ursache liegt in der nachlassenden Produktion des Hormons Testosteron. Die ersten Anzeichen können Störungen des Allgemeinbefindens und der Leistungsfähigkeit sein, man wird schneller nervös, ist reizbar und fühlt sich ständig müde. Dazu kommen noch Alterserscheinungen wie Haarausfall, Bauchbildung, Prostatabeschwerden und faltige Haut, die einen Mann auch psychisch belasten. Ohne gezielte Vorbeugung können außerdem Schweißausbrüche, Schwindelanfälle, Kopfschmerzen, Herzbeschwerden und Erektionsstörungen auftreten. Die meisten Beschwerden treten zwischen dem 50. Und 60. Lebensjahr auf. Die ersten
Symptome werden durch eine ausreichende und gezielte Aufnahme von Vitamin C, E, und der Beta-Carotine, einer Vorstufe des Vitamins A positiv vermindert. Reichlich Obst und Gemüse, Vollkornbrot und hochwertige , kaltgepresste Pflanzenöle sind bei der Ernährung also zu bevorzugen.

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