Was hilft bei Wadenkrämpfen?

Wadenkrämpfe entstehen hauptsächlich durch einen Mangel an Magnesium. Vor allem nach körperlicher Anstrengung oder Sport sind Krämpfe bei gesunden Menschen nicht ungewöhnlich. Einige werden auch nachts von schmerzhaften Wadenkrämpfen überrascht.

Leistungssport und hoher Alkoholkonsum erhöhen den Magnesiumbedarf. Auch bei beruflichen oder privaten Stress wird vermehrt Magnesium benötigt. Schwangere bekommen manchmal auch Magnesium, um vorzeitige Wehen zu verhindern (wirkt krampflösend) bzw. weil in der Schwangerschaft vermehrt Wadenkrämpfe vorkommen.

Neben einer Mangelernährung können aber auch bestimmte Medikamente Wadenkrämpfe hervorrufen. Entwässernde Medikamente führen ebenfalls zu Magnesiumverlusten wie eine schlechte Verdauung.

Das sollten Sie meiden

- Durch Kochen und Braten von magnesiumhaltigen Lebensmitteln geht ein Großteil dieses Mineralstoffs verloren. Dünsten und garen bei niedrigen Temperaturen schonen die Lebensdauer von Magnesium.

- Coffeinhaltige Getränke wie Cola, schwarzer Tee oder Kaffee können Wadenkrämpfe begünstigen. 

Das hilft

- Trinken Sie magnesiumreiche Mineralwässer. Es sollte jedoch mindestens 100 mg dieses Mineralstoffs pro Liter enthalten. 

Soforthilfe:

Ziehen Sie den Fuß des betroffenen Beines fest nach oben in Richtung Schienbein. So wird der Wadenmuskel gedehnt und der Krampf lässt schnell nach.


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