Vollwerternährung

Was steckt hinter dem Begriff “Vollwert-Ernährung”?
Vollwerternährung ist eine Ernährungsform für gesunde und kranke Menschen, in der pflanzliche Lebensmittel bevorzugt werden, die wiederum möglichst wenig verarbeitet sind. In der Vollwerternährung soll der volle Wert eines Lebensmittels möglichst ausgeschöpft werden.

Neben den gesundheitlichen Aspekten (überwiegend vegetarisch, Vermeiden von Lebensmittelverarbeitung, Vermeiden von Lebensmittelzusatzstoffen) werden auch ökologische (Einsatz umweltverträglicher Technologien, Lebensmittel aus ökologischem Anbau, Vermeiden von aufwendiger Lebensmittelverpackung) und soziale Auswirkungen des gesamten Ernährungssytems mit einbezogen, z. B. Futtermittelimport aus Entwicklungsländer wird vermindert, Vernichtung überflüssiger Nahrungsmittel, weltweite Existensbedrohung kleinerer und mittlerer Betriebe.

Wie setzt sich eine Vollwerternährung zusammen?
- Schonende Zubereitungstechniken, etwa die Hälfte als Frischkost (Rohkost), werden bevorzugt.
- Getreideerzeugnisse sollte aus dem vollen Korn hergestellt sein, z. B. Frischkornmüsli, Vollkornbrot, -gebäck, -teigwaren. Weniger empfehlenswert sind Weißmehl, Weißbrot, helle Gebäcksorten
- rohes Gemüse und Obst, milchsaures Gemüse, gekeimte Hülsenfrüchte, Nüsse, Samen, kaltgepresste, unraffinierte Öle

Weniger bzw. nicht empfehlenswert:
- Konserven, raffinierte Fette und Öle, Milchpulver, Fleisch, Wurstwaren, Gewürzextrakte, Proteindrinks, Vitaminpräparate, Zucker, künstliche Süßstoffe, Innereien, Limonaden, Colagetränke, künstliche Aromen.

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