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Vitamin E
Vitamin E - auch bekannt unter der Bezeichnung Tocopherol - ist das bedeutendste Vitamin hinsichtlich des Arterienschutzes. Es bewahrt Fettzellen wie z. B. das LDL-Cholesterin vor Oxidation, was wiederum bewirkt, dass sich das LDL-Cholesterin nicht an den Arterien ablagert und langfristig zur Arteriosklerose führt.
Möglicherweise beugt Vitamin E Allergien vor. Je höher die Aufnahme an dem fettlöslichen Vitamin, desto niedriger ist der Gehalt an Immunglobulinen E (IgE) im Blut, der bei allergischen Erkrankungen wie Asthma, Heuschnupfen oder Hausstauballergie oft stark erhöht ist.
Wissenschaftler der Universität Nottingham in England sammelten Daten von 2633 Erwachsenen aus Nottingham im Alter von 18 bis 70 Jahren. Durch Fragebögen ermittelten sie die Vitamin-E-Aufnahme der Teilnehmer. Von 2398 Personen wurde zusätzlich der IgE-Spiegel im Blut bestimmt. Die Wissenschaftler untersuchten den Zusammenhang zwischen der Vitamin-E-Aufnahme, dem Gesamt-IgE-Spiegel und dem Auftreten von allergischen Reaktionen. Das Ergebnis: Die IgE-Konzentration sank pro Milligramm zusätzlich aufgenommenem Vitamin E um je 5,2 Prozent.
Gleichzeitig verminderte sich das Allergierisiko. Allerdings hörte diese lineare Beziehung ab einer Zufuhr von 7 Milligramm Vitamin E pro Tag auf. Laut den Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Ernährung sollten Erwachsene 12 bis 15 mg täglich zu sich nehmen. Die Ergebnisse dieser Studie legen nahe, dass Vitamin E beim Menschen eine wichtige Rolle bei allergischen Reaktionen spielt, die durch IgE hervorgerufen werden. Die Wissenschaftler empfehlen daher, die Wirkung von
Vitamin E auf den IgE-Spiegel und auf Allergien näher zu untersuchen.
Welche Lebensmittel sind reich an Vitamin E?
Vitamin E zählt zu den fettlöslichen Vitaminen, weshalb es auch vor allem in Ölen vorkommt.
Vitamin E findet man hauptsächlich in Ölen mit einfach und mehrfach ungesättigten Fettsäuren: Weizenkeimöl weist mit 200 mg Tocopherol pro 100 g den höchsten Gehalt auf, gefolgt von Sonnenblumenöl mit 50 mg pro 100 g und Olivenöl mit ca. 25 mg pro 100 g. Fisch ist ebenfalls reich an Vitamin E. Sein Gehalt hängt jedoch von der Fütterung ab. Vitamin E ist auch in nennenswerten Mengen in Getreideprodukten, Nüssen und einigen Gemüsesorten (u. a. Spinat, Fenchel, Grünkohl und Schwarzwurzeln) enthalten.
Was sollte bei der Zubereitung von Vitamin-E-haltigen Lebensmitteln beachtet werden?
Vitamin E mag keine Hitze und keinen Sauerstoff. Geringe Verluste entstehen durch schonendes Dünsten und Kochen mit Vitamin-E-haltigen Lebensmitteln wie z. B. Öle mit mehrfach ungesättigten Fettsäuren (Weizenkeimöl, Sonnenblumenöl, Distelöl, etc.). Diese sollten Sie am besten auch immer kühl und dunkel aufbewahren, um Vitaminverluste zu vermeiden.

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