Sodbrennen - was hilft und was Sie meiden sollten

Sodbrennen entsteht durch das Zurückfließen von Magensäure in den oberen Teil des Magens und in die Speiseröhre und verursacht einen brennenden Schmerz unter dem Brustbein. Die Gründe für das Zurückfließen können an einem zu niedrigem Druck auf den Schließmuskel der Speiseröhre oder einem erhöhten Druck im Inneren des Magens liegen. Um den Druck im Magen zu verringern, sollte man keine zu enge Kleidung tragen.
Meist kann Sodbrennen mit Hilfe einfacher Maßnahmen (z. B. Ernährungsumstellung, autogenes Training) entgegengewirkt werden. In chronischen Fällen oder bei einer angeborenen Überfunktion der Drüsen in den Magenwänden sollte der Rat eines Arztes eingeholt werden. Häufiges Aufstoßen kann zu einer Entzündung der Schleimhäute führen, die unter Umständen andere Organe in Mitleidenschaft zieht. 
Übergewichtige Menschen leiden sehr häufig an Sodbrennen, da der relativ hohe Druck im Magen die Nahrung wieder nach oben befördert. Linderung schafft oft eine Normalisierung des Körpergewichts. Das Hochlagern des Oberkörpers nach dem Essen bzw. während der Nacht hilft ebenfalls.

Sodbrennen kann aber auch durch bestimmte Lebensmittel ausgelöst werden. Lebensmittel, welche die Produktion der Magensäure stark anregen oder den Druck auf die Speiseröhre vermindern, gehören deshalb nicht auf den Speiseplan.

Das sollten Sie meiden:
- Alkoholische Getränke und Zucker - auch in Form von Limonaden und Süßigkeiten - begünstigen Sodbrennen.
- Kaffee, schwarzer oder grüner Tee, Colagetränke, saure Säfte, gezuckerte Limonaden
- Verzichten Sie auf Schokolade, Kakao und Kaffee. Das darin enthaltene Methylxanthin senkt den Druck am Mageneingang und begünstigt den Rückfluss von saurem Mageninhalt.
- Fetthaltige Lebensmittel wie Mayonnaise, Schweineschmalz und fette Fleischwaren sollten Sie von Ihrem Speiseplan streichen. Auch das Zubereiten von Speisen mit hocherhitzten Fetten, z. B. beim Braten ist bei Sodbrennen zu meiden
- Scharfe Gewürze wie Chili, Paprika, Senf, Curry, Peperoni und Meerrettich sowie Pfefferminze, Milch und Fleischbrühe regen die Säureproduktion im Magen an.
- Sauer eingelegtes Gemüse, Zitronensaft, säurereiches Obst und Tomatenketchup erhöhen den Säuregehalt des Magens.

Das hilft:
- Quark und getrocknetes Obst zwischen den Mahlzeiten helfen, das Sodbrennen zu lindern.
- Ballaststoffreiche Lebensmittel wie Vollkornprodukte, Gemüse, Hülsenfrüchte, Kartoffeln verringen den Säuregehalt im Magen.

Tipp:
Wenn Sie an Sodbrennen leiden, sollten Sie besser mehrere kleine Mahlzeiten zu sich nehmen, damit der Magen nicht zu voll wird.
Marginalie:
Rauchen fördert ebenfalls die Magensäureproduktion!

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