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Warenkunde: Schwarzwurzeln, Rote Bete Schwarzwurzeln stammen ursprünglich aus dem Mittelmeerraum. Ihr Geschmack erinnert an den von Spargel oder Artischocke. Die Schwarzwurzel schmeckt noch süßer, wenn sie vor der Ernte den ersten Frost ausgesetzt war, da sich die in der Wurzel enthaltene Stärke durch Kälte in Zucker umwandelt. Achten Sie beim Einkauf darauf, daß die Wurzeln möglichst fest sind (jedoch nicht so fest wie Karotten) und keine matschigen Stellen haben. Mittelgroße Wurzeln sind weniger holzig als große.Ungewaschen und in einem perforierten Kunststoffbeutel verpackt sind die Wurzeln im Kühlschrank einige Tage haltbar. Am besten schmecken sie allerdings ganz frisch. Schwarzwurzeln enthalten Inulin, einen Mehrfachzucker, der wie ein Ballaststoff wirkt. Inulin verbessert die Aufnahme von Eisen und Kalzium aus der Nahrung und wirkt positiv auf die Darmflora. Zubereitungstipp: Wenn Sie Schwarzwurzeln nicht sofort kochen, sollten Sie sie in einer Schüssel mit Essig- oder Zitronenwasser lagern, damit sie sich nicht bräunlich verfärben. Außerdem sondern sie beim Schälen einen milchigen Saft ab, der auf der Haut bräunliche Flecken hinterlassen kann. Am besten tragen Sie deshalb zum Schälen Gummihandschuhe. Rote Bete sind vermutlich in Nordafrika beheimatet. Römer liebten sie, die im Gegensatz zu anderen Völkern, nicht nur die Blätter, sondern auch die Wurzeln verzehrten. Ab dem 16. Jahrhundert wurde die Gartenrübe in England und Deutschland als Gemüse zubereitet. Rote Rüben sollten möglichst fest sein und eine glatte tiefrote Schale haben. Keine Flecken oder Druckstellen. Weniger empfehlenswert sind sehr dicke oder längliche Rüben, da sie häufig faserig sind. Im Ganzen sind rote Bete 2 bis 4 Wochen im Kühlschrank oder an einem kühlen und feuchten Ort haltbar. Im Keller gelagert oder in der Erde eingegraben sind sie zwar länger haltbar, neigen aber bei langer Lagerzeit dazu, hart zu werden. Rote Bete sind im Ganzen nicht zum Einfrieren geeignet, da sie beim Auftauen weich werden. Gekocht kann man sie jedoch bedenkenlos einfrieren. Rote Bete sind reich an Kalium, Betacarotin (Vorstufe von Vitamin A), Vitamin C und Eisen. Zubereitungstipp: Rote Bete unter fließendem Wasser vorsichtig waschen und im Ganzen kochen. Dabei den Stiel 2,5 bis 5 cm stehen lassen, da die roten Bete sonst "ausbluten". Zum Erhalt der Farbe am besten etwas Zitronensaft oder Essig zugeben. Durch Zugabe von Salz werden sie allerdings blass. Um zu testen, ob die Rüben gar sind, bitte nicht mit einer Gabel oder Messer einstechen, sondern mit kaltem Wasser abschrecken: Löst sich die Schale von alleine, sind die roten Bete gar.
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