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Das hilft bei Schlafstörungen
Wer morgens ausgeruht aufwacht und auch tagsüber
wachsam ist, hat "ausgeschlafen". Nicht alle Menschen benötigen
gleichviel Schlaf. Manche Menschen sind bereits nach 6 Stunden
ausgeschlafen, andere benötigen 9 Stunden oder mehr. Wer hingegen
schlecht einschlafen kann, in der Nacht häufig aufwacht und anschließend
Einschlafschwierigkeiten hat, wer einen schlechten und unruhigen Schlaf
hat, leidet unter "Schlafstörungen". Etwa ein Drittel aller
Erwachsenen leiden unter Schlafstörungen, vorwiegend Personen über 65
Jahre. Die Ursachen für Schlafstörungen können vielseitig sein: Persönliche
Probleme, Stress, Ängste und Depressionen rauben vielen Menschen nachts
den Schlaf. Entspannungsübungen wie Yoga, autogenes Training können
dabei helfen, innere Spannungen abzubauen und "Ruhe zu finden".
Aber auch Nährstoffmängel können zu Schlafstörungen
führen. Eine ausgewogene Ernährung fördert einen gesunden und tiefen
Schlaf. Oft reicht schon eine früh eingenommene Abendmahlzeit aus, um den
Schlafmangel zu beseitigen. Wer kurz vor dem Schlafengehen isst, belastet
den Körper durch Verdauungsarbeit und hindert ihn am Schlaf. Deshalb ist
es ratsam, mindestens drei Stunden vor dem Schlafen zu essen.
Kohlenhydratreiche Lebensmittel wie Brot, Nudeln, Reis oder Kartoffeln fördern
die Aufnahme von Tryptophan, einem Eiweißstoff, der zum Aufbau von
Serotonin benötigt wird. Serotonin ist ein Überträgerstoff, der nicht
nur für gute Stimmung sorgt, sondern auch einen gesunden Schlaf fördert.
Tryptophan ist in Bananen, Eiern, Fisch, Milch und Milchprodukten, Soja
und Walnüssen enthalten. Auch das gute alte Hausmittel "warme
Milch" hat eine beruhigende Wirkung. Im Gegensatz zu Alkohol, der
zwar zunächst ebenfalls beruhigt, aber den Tiefschlaf beeinträchtigt.
Kaffee und schwarzer Tee sowie Colagetränke sind auch nicht geeignet.
Wenn Sie unter Schlafstörungen leiden, sollten Sie koffeinhaltige Getränke
spätestens vier Stunden vor der Schlafenszeit trinken und auch tagsüber
eher weniger davon zu sich nehmen.
Das sollten Sie meiden
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Alkohol und koffeinhaltige Getränke behindern
einen guten Schlaf
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Bestimmte Lebensmittel wirken auf manche Menschen
anregend: gereifter Käse, Speck, Schinken, Wurst, Sauerkraut,
Auberginen, Spinat und Tomaten.
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Nicht zu spät essen. Mindestens drei Stunden vor
der Schlafenszeit abend essen.
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Meiden Sie Schlafmittel. Regelmäßig eingenommen
bewirken sie genau das Gegenteil: Der natürliche Schlafrhythmus des Körpers
gerät durcheinander. Außerdem machen viele Schlafmittel abhängig.
Das hilft
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Essen Sie abends vorwiegend kohlenhydrathaltige
Lebensmittel wie Brot, Teigwaren, Kartoffeln oder Reis und kombinieren
Sie diese mit trytophanhaltigen Lebensmitteln (siehe oben)
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Trinken Sie ein warmes Glas Milch zum
Einschlafen. Milch enthält den Biostoff Inositol, der eine ähnlich
beruhigende Wirkung wie Valium hat.
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Bestimmte Teemischungen, die Baldrian,
Hopfenbollen, Holunderblüten und Johanniskraut enthalten, eignen sich
gut als Einschlaftee.
- Regelmäßige Bewegung fördert den Schlaf.
Buchtipp:
"Richtig essen. Was hilft,
was schadet!", Heidrun Fronek, Südwest Verlag

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