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Schadstoffe
in der Ernährung
Unter der Bezeichnung "Schadstoffe" (unerwünschte
Stoffe in Lebensmitteln) werden heute alle diejenigen Substanzen
zusammengefasst, die in Lebensmitteln vorkommen können und die - unter
bestimmten Voraussetzungen - den Organismus schädigen können. Ob eine
Substanz sich auf die Gesundheit des Menschen schädlich auswirkt, ist u.
a. von folgenden Faktoren abhängig:
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Dosis und Konzentration im Lebensmittel,
-
Verzehrsmenge und -häufigkeit des Lebensmittels,
-
Bioverfügbarkeit der Substanz
-
mögliche Wechselwirkungen mit anderen Stoffen.
Welche Schadstoffe können wir über die Nahrung
aufnehmen?
1.Schadstoffe, die natürlicherweise in den
Lebensmitteln vorkommen, z. B. das Solanin in Nachtschattengewächsen
(Tomate, Kartoffel), die Blausäure in bitteren Mandeln, das Phasein in grünen
Bohnen
2.Schadstoffe, die über die Umwelt, d. h. aus der
Luft, dem Wasser oder Boden, in Lebensmittel gelangen, z. B. Rückstände
von Dünge-, Pflanzenschutz- und Tierarzneimitteln oder Schwermetalle
(Blei, Cadmium, Quecksilber)
3.Schadstoffe, die bei unsachgemäßer Lagerung und
Zubereitung meist aufgrund mangelnder Hygiene entstehen, z. B.
Schimmelpilzgifte, Nitrosamine, Benzpyrene.
Tipps zur Reduzierung von Schadstoffen
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Obst
und Gemüse gründlich waschen, schälen bzw. putzen
-
Obst
und Gemüse der Saison einkaufen, denn die Pestizid- und
Nitratbelastung unterliegt starken jahreszeitlichen Schwankungen.
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Lebensmittel
aus ökologischem Anbau kaufen bzw. Produkte vom Tieren kaufen, die
artgerecht gehalten und ihren Ansprüchen entsprechend gefüttert
werden.
-
Durch
Schälen von Obst/Gemüse kann ein wesentlicher Anteil von Blei
entfernt werden.
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Cadmium
und Quecksilber reichern sich vorwiegend in Innereien, Fischen und
Wildpilzen an. Deshalb höchstens 200-250 g Wildpilze pro Woche und
Innereien 2 x im Monat verzehren.
-
Gemüse
im Kühlschrank kurzfristig (möglichst nicht länger als 2 Tage)
aufbewahren und den Strunk und die Außenblätter nicht mitverzehren,
denn in diesen wird mehr Nitrat gespeichert.
-
Freilandgemüse
bevorzugen, enthält immer weniger Nitrat als Treibhausgemüse, da
unter Sonneneinstrahlung das Nitrat teilweise abgebaut wird.
-
Alle
mit Nitritpökelsalz hergestellten Fleischerzeugnisse, z. B. Kasseler,
gepökelter Bauchspeck und Räucherspeck nicht grillen oder braten,
denn bei hohen Temperaturen bilden sich Nitrosamine.

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