Essen und Trinken an Ostern

Nicht nur gläubige Christen warten sehnsüchtig auf Ostern. Viele Menschen haben nach den närrischen Tagen die Fastenzeit und den Verzicht auf bestimmte (Ess-)Gewohnheiten zu einem festen Bestandteil des Jahres gemacht. 
Vor allem die christlichen Mönche im Mittelalter freuten sich auf Ostern. Sie aßen während der gesamten Fastenzeit nur an jedem 2. Tag. Noch heute verzichten viele Menschen an den 40 Tagen vor Ostern auf bestimmte Ess- und Trinkgewohnheiten, zum Beispiel auf die Süßigkeiten zum Kaffee oder das Gläschen Bier am Abend.

Doch was kommt danach? Kann wieder hemmungslos geschlemmt werden? Leckereien gibt es gerade zu Ostern: Hühner- und Schokoladeneier, Braten, Kuchen und viele andere Köstlichkeiten locken. Was müssen bewusste Esser beachten, um sich auch zu Ostern ausgewogen zu ernähren und nicht in alte Gewohnheiten zu verfallen? 

Ostern ohne Eier? Für viele undenkbar. Aber wie viele Eier sind empfehlenswert? Mit einem einmaligen Cholesterinexzess wird der gesunde Organismus spielend fertig. Zu Ostern können auch mal mehr als 2-3 Eier pro Woche gegessen werden, vorausgesetzt die Blutfettwerte stimmen. Mit süßen und fetten Speisen sollte sparsam umgegangen werden.

Bei vielen Familien steht traditionell Lamm als Ostergericht auf dem Tisch. Als Beilage empfiehlt sich frisches Frühlingsgemüse: Blumenkohl, Chicorée, Weißkohl, Wirsing, Lauch, Zwiebeln, Rosenkohl und Kartoffeln.

Und wie sieht es mit Schokoladeneiern und anderen Süßigkeiten aus? Diese können ruhig so gut versteckt werden, dass sie teilweise erst nach Ostern gefunden werden. Nach wie vor essen vor allem Kinder zu viele dieser Leckereien. Eltern, die ihrem Nachwuchs etwas Gutes tun wollen, ersetzen einen Teil der Süßigkeiten durch Obst, Fruchtquark oder ein anderes Geschenk (zum Beispiel ein Buch oder eine Karte für Kino oder Kindertheater).

Wer an den Feiertagen ausnahmsweise einmal mehr isst, braucht dennoch kein schlechtes Gewissen zu haben. Wichtiger ist es, sich während der übrigen Zeit des Jahres ausgewogen und vollwertig zu ernähren.


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