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Die mediterrane Küche
Essen und Trinken wie "Gott in Italien" ist
gesundheitsfördernd. Eßgewohnheiten der Mittelmeerküche, wie reichlich Gemüse und Obst und stärkehaltige Lebensmittel, Pflanzenöle als Fettquelle und geringer Fleischverzehr, sollte man deshalb auch nach dem Urlaub in den eigenen Speiseplan einbauen.
Die mediterrane Küche, in Deutschland häufig nur durch Pizza, Pasta oder Döner Kebab bekannt, ist
besonders abwechslungsreich. Der Speiseplan besteht meist aus kleineren Gerichten mit viel Gemüse, Nudeln, Reis und Brot - letzteres gehört grundsätzlich zu jeder Mahlzeit.
Fleisch steht seltener als bei uns auf dem Speiseplan und wenn, dann vor allem Geflügelfleisch.
Fisch, Joghurt und Käse werden regelmäßig gegessen. Obst gibt es zwischendurch oder als Nachtisch.
Und als wichtigste Fettquelle dienen Oliven- und andere Pflanzenöle.
Wer sich so ernährt, nimmt Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente, Ballaststoffe sowie ungesättigte Fettsäuren in ausreichender Menge und in richtiger Kombination auf. Die mediterrane Ernährung, wie sie insbesondere auf Kreta und in Süditalien vorkommt, stimmt weitgehend mit den Empfehlungen. Sie schmeckt nicht nur gut, sondern trägt zum Schutz vor ernährungsabhängigen Krankheiten bei.
In südlichen Ländern wird regelmäßig Rotwein getrunken, in dem Phenole vorkommen, die möglicherweise antioxidative Wirkungen haben. Dass Phenole im Rotwein eventuell gesundheitsfördernd sein sollen, darf nicht als Freibrief für einen regelmäßig hohen
Alkoholgenuss verstanden werden. Zuviel Alkohol ist gesundheitsschädigend. Pflanzliche Phenole sind auch in anderen Lebensmitteln und rotem Traubensaft enthalten. Rotwein sollte, wenn überhaupt, nur mäßig oder zum Essen getrunken werden, wie es auch im Süden üblich ist.
Welche Vitamine liefert die med. Küche?
Die Mittelmeerküche liefert durch reichlich Gemüse, Obst sowie Pflanzenöle viele antioxidative Vitamine, wie Vitamin C, E und ß-Carotin. Sie fangen Sauerstoffradikale ab, die im normalen Stoffwechsel des Körpers und verstärkt bei Umweltbelastungen, wie
UV-Bestrahlung und Zigarettenrauchen entstehen. Sauerstoffradikale sind reaktionsfreudig und können Körperzellen schädigen. Fängt der Körper die entstandenen Sauerstoffradikale nicht ausreichend ab, kann es möglicherweise zu Arterienverkalkung, Herzinfarkt und Krebs kommen.
Essen und Trinken wie rund ums Mittelmeer bedeutet nicht nur vielseitig zu essen, sondern räumt dem Kochen und Essen auch einen größeren Stellenwert im täglichen Leben ein: Die Mahlzeiten dauern länger und werden in der Gemeinschaft genossen.

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