Marmelade, Gelee und Co.

Selbst eingemachte Konfitüren und Gelees fangen nicht nur ein Stückchen Sommer für die kalte Jahreszeit ein. Hübsch dekoriert sind sie individuelle Geschenke für Freunde und Bekannte. 

Gelierzucker ist eine Mischung aus bester Kristallraffinade, natürlichem Pektin (meist aus Äpfeln gewonnen) und Zitronen- oder Weinsäure. Nach der klassischen Methode werden Obst und Gelierzucker im Verhältnis von 1:1 zur Zubereitung von Konfitüren und Gelees eingesetzt. Wichtig für das richtige Verhältnis von Früchten zu Zucker: Die Früchte werden immer vorbereitet gewogen, das heißt, erst die Früchte waschen, putzen und falls nötig entsteinen und dann abwiegen. Die Früchte gut zerkleinern oder zerdrücken und mit Zucker vermischen. 
Für Konfitüren mit Fruchtstücken die vorbereiteten Früchte mit Gelierzucker vermischt 3-4 Stunden ziehen lassen. Für feine Konfitüren die Früchte zerdrücken oder pürieren und in einem großen Topf mit Zucker vermischen. Die Früchte-Zucker-Mischung unter Rühren zum Kochen bringen. Wie lange die Fruchtmasse sprudelnd kochen muss, hängt vom verwendeten Pektin ab. Ein Blick auf den Verwendungshinweis auf der Packung gibt Sicherheit und sorgt für gutes Gelingen. Kochzeiten über acht bis zehn Minuten lassen das Pektin unwirksam werden und müssen daher vermieden werden. 

Für Gelees rechnet man auf drei Teile Saft vier Teile Gelierzucker. Konfitüren und Gelees, die nach der 1:1 Methode zubereitet wurden, eigenen sich gut für die Vorratshaltung. Ihr Aroma ist rund und sie behalten ihre herrlich fruchtige Farbe; Säfte und Kompotte werden schön sämig.

Wer es fruchtiger mag, verwendet Gelierzucker 2:1. Bei dieser Zubereitungsmethode kommen auf 1000 Gramm Früchte 500 Gramm Gelierzucker 2:1. Noch fruchtiger sind Fruchtzubereitungen mit dem neuen Gelierzucker 3:1. Dabei kommen auf 1500 Gramm Früchte 500 Gramm Zucker. Einmachgut mit diesen Gelierzucker-Sorten ist zwar lange haltbar, da die fehlende konservierende Wirkung des Zuckers durch den Zusatz von Konservierungsstoff ausgeglichen wird, aber manche Fruchtzubereitungen, beispielsweise Erdbeeren oder Birnen, können nach einiger Zeit an Farbe verlieren. Daher sollten die Fruchtzubereitungen nicht zu lange aufbewahrt werden – am besten nicht länger als ein halbes Jahr an einem kühlen und dunklen Ort lagern. Einmal angebrochen gehören die Konfitüren und Gelees in den Kühlschrank. Sehr saure Obst- und Gemüsearten wie Rhabarber sind nicht zum Einmachen mit diesen Gelierzucker-Sorten geeignet.

Und die CMA setzt noch Eines drauf: Anlässlich der Einmach-Tour 2002 verlost die CMA ein echtes Kultauto, den BMW „Mini one“. Einfach Teilnahmekarten am Info-Stand abholen oder demnächst hier via Internet an der Verlosung teilnehmen. Einsendeschluss ist der 26. August 2002.


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