Linsen

Linsen gelten bei den Feinschmeckern schon längst als Geheimtip. Heute entdecken wir wieder, was früher zu den wichtigsten Grundnahrungsmitteln gehörte und bringen durch neue Zubereitungs- und Kombinationsideen neuen Wind in die alten Rezepte. 

Herkunft
Linsen gehören zu den ersten kultivierten Nahrungsmitteln. In der Bibel werden sie in der Schöpfungsgeschichte erwähnt, und bei Ausgrabungen im Mittleren Osten entdeckte man Linsensamen in Regionen, die bereits vor 8000 Jahren landwirtschaftlich genutzt wurden. Erst nach Christi gelangten dann die ersten Linsen nach Indien, wo würzige Linsengerichte lange Zeit eine wichtige Grundlage der indischen Küche bildeten.
Angebaut werden die flachen Samen auf der ganzen Welt. Haupterzeugerländer sind heute die Türkei, Indien, Kanada, Bangladesh, China und Syrien. Linsen gibt es in vielen verschiedenen Sorten: klein- oder große, weich oder festkochende, grüne, gelbe, braune, schwarze oder rote Linsen. 
Je kleiner die Linse, umso besser der Geschmack.

Inhaltsstoffe
Die Kohlenhydrate in den Hülsenfrüchten werden im Körper nur langsam abgebaut, dadurch bleibt der Blutzuckerspiegel relativ lange konstant und der Körper, vor allem Gehirn und Nerven, bleibt leistungsfähig. Diese Tatsache macht die Hülsenfrüchte zu einer idealen Ernährung für alle die geistig arbeiten und lange fit bleiben wollen. Linsen enthalten viel Eisen, Zink, Phosphor, Kalzium und Kalium. 
100 g Linsen liefern dem Körper mehr schnell verwertbares Eiweiß als die gleiche Menge Fleisch.

Zubereitung
Linsen sind die einzigen Hülsenfrüchte, die man nicht über Nacht einweichen muß. Vor dem Kochen die Linsen verlesen, eventuelle Steine und Hülsen entfernen und waschen. Größere Linsen 1-2 Stunden einweichen, kleinere sofort zum Kochen bringen
Tipp: Linsen werden bekömmlicher, wenn sie in kochendem Wasser aufgesetzt werden, das mit einem Schuss Essig gewürzt ist.


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