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Kefir
Herkunft: Kefir stammt aus dem Kaukasus und ist vor allem in den Ostblockländer und in Asien ein beliebtes Getränk.
Herstellung: Kefir wird mit sog. Kefirknöllchen (gibt es auch “fertig” als Kultur) hergestellt. Kefirknöllchen oder Kefirpilze bestehen aus Milchsäurebakterien und Hefepilze. Kefirknöllchen sehen aus wie schwammartiger “durchsichtiger Milchreis”. Zum Kefirpilz gibt man nun Milch und läßt das ganze gären. Neben der Milchsäure, die durch Abbau des Milchzuckers entsteht, wandeln die vorhandenen Hefepilze einen Teil des Milchzuckers in Alkohol und Kohlensäure um. Die Kohlensäure macht den Kefir prickeln, während er durch die Gärprodukte Milchsäure und Alkohol seinen typischen Geschmack erhält.
Angebot: Kefir gibt es in verschiedenen Fettstufen, von Magerstufe bis zum Sahnekefir.
Inhaltsstoffe: Kefir enthält alle wertvollen Inhaltsstoffe der Milch wie hochwertiges Eiweiß, Calcium, Vitamine A, Vitamine der B-Gruppe. Kefir hat eine besondere Bedeutung für alle Menschen, die an einer Laktoseunverträglichkeit leiden, denn für sie ist Kefir besonders gut verträglich.
Aufbewahrung: Kefir schmeckt am besten frisch. Im Kühlschrank kann er bis zu 1 Woche gelagert werden.
Verwendung: Kefir kann wie Joghurt pur oder gemischt mit Früchten oder Säften verwendet werden. Er läßt sich aber auch gut für Salatdressings oder als “Plubb” in Suppen oder Soßen unterrühren.
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