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Gesunde Ernährung für Haare und Nägel
Wenn die Haare ausfallen, ist dies ein Zeichen dafür, dass andere Körperteile nicht optimal ernährt sind. Ein Mangel an Nährstoffen zeigt sich meist auch an den Haaren. Dünnes, glanzloses Haar oder Haarausfall sind solche Zeichen.
Obwohl der Mensch normalerweise etwa 50 bis 100 Haare pro Tag verliert, basiert der chronische Haarausfall häufig auf einer schlechten Durchblutung der Kopfhaut, akutem Stress, Krankheit, einseitiger Ernährung und Diäten oder auf Umweltgiften.
Haare können von einer Umstellung auf eine gesunde Ernährung mit reichlich Eiweiß und bestimmte Mikronährstoffen profitieren. Da Haare hauptsächlich aus Eiweiß bestehen, kann eine eiweißbilanzierte Ernährung für gesundes Haar sorgen. Hefepräparate enthalten die für das Haar notwendigen Eiweißstoffe. Aber auch durch eine ausgewogene Mischkost kann der Eiweißbedarf gedeckt werden. Eier sind reich an den lebenswichtigen Eiweißstoffen, aber auch Hülsenfrüchte, Fleisch, Fisch, Milchprodukte sowie Kartoffeln und Getreide liefern die notwendigen Eiweißbestandteile.
Das sollten Sie meiden
- Zuviel Sonnenlicht, häufiges Waschen sowie Heißluft aus dem Haartrockner können das das Haar und die Kopfhaut schwächen und austrocknen.
- Allergische Reaktionen auf bestimmte Haarpflegeprodukte können den Haarausfall beschleunigen. Möglichst natürliche Produkte ohne Chemikalien verwenden.
- Vitamin A oder Selen in hohen Dosen und über einen längeren Zeitraum können Haarausfall auslösen.
Das hilft
- Zink gehört zu den ersten Mitteln der Wahl bei Haarausfall. Zink ist enthalten in Hülsenfrüchten, Vollkornbrot, Fleisch und Eiern.
- Wer unter Haarausfall leidet sollte Biotin, ein B-Vitamin, zuführen. Biotin ist in Kalbsleber, Eiern, Sojabohnen, Bierhefe und Weizenkleie enthalten.
- Kieselsäure enthält Silizium, ein Spurenelement, das für Knorpel, Haut und Bindegewebe wichtig ist. Bei Haarausfall und Nagelbrüchigkeit empfiehlt sich eine Therapie mit Kieselsäurepräparaten.
Brüchige, fleckige oder stark gerillte Nägel sind wohl der Albtraum einer Frau. Ebenso wie gesundes, glänzendes Haar sind auch schöne feste Nägel Ausdruck einer vollwertigen Ernährung. Nägel sind nicht wie weitläufig angenommen hauptsächlich aus Mineralien aufgebaut, sondern bestehen vor allem aus Keratin, einer besonderen Form von Eiweiß. Damit Nägel
gesund aussehen und nicht brechen benötigen sie reichlich Eiweiß, Zink, Eisen und B-Vitamine. Chronischer Eisenmangel führt beispielsweise zu flachen und nach oben verdrehten Nä-geln. Deshalb sollte die Ernährung aus Eiern, Milch, Fisch, Hülsenfrüchten oder magerem Fleisch bestehen. Eine
vegetarische Ernährung kann - wenn sie nicht optimal zusammengestellt ist, Haar- und Nagelerkrankungen begünstigen. Neben der Ernährung können aber auch Kontakt mit Putzmitteln, viel Wasser oder Nagellack die Nägel schädigen.
Das sollten Sie meiden:
- Schützen Sie Ihre Nägel, indem Sie beim Putzen wasserdichte Handschuhe tragen.
- Wer seine Nägel gerne mit Nagellack verziert, muss damit rechnen, dass die Nägel auf Dauer brüchig werden. Durch den Nagellack können Nägel nicht "atmen". Viele
Nagelpflegeprodukte enthalten schädliche Chemikalien, die die Struktur der Nägel zusätzlich angreift.
- Wenn Sie sich vegetarisch ernähren, sollten Sie auf eine ausreichende Zufuhr von Eiweiß, B-Vitamine, Eisen und Zink achten.
Das hilft
- Kieselsäure enthält Silizium, ein Spurenelement, das für Knorpel, Haut und Bindegewebe wichtig ist. Bei Nagelbrüchigkeit und Haarausfall (à Haarausfall) empfiehlt sich eine Therapie mit Kieselsäurepräparaten.
- Zink in ausreichender Menge (empfohlen werden für Erwachsene 10 mg/Tag) kann weiße Flecken auf den Nägel
beseitigen und macht die Nägel fest.
- Eisenreiche Lebensmittel sind für gesunde Nägel unerlässlich. Eisen ist enthalten in Fleisch, Leber, Spinat, Grünkohl und Hülsenfrüchten. Eisen aus Fleisch kann am besten vom Körper ausgenutzt werden. Noch dazu kann Fleisch die Verfügbarkeit des Eisens aus dem Gemüse verbessern. Vitamin C fördert ebenfalls die Eisenaufnahme, während ein hoher Verzehr von schwarzem Tee oder Kaffee die Eisenaufnahme verschlechtern kann.
Linseneintopf (für 2 Personen)
Zutaten:
160 g Linsen (evt. auch aus der Dose), TL Butter, Margarine oder
Sonnenblumenöl, 1 Zwiebel, 2 Karotten, 1 kleine Stange Lauch, 100 g Sellerie, 1 1/2 Tassen Gemüse- oder Fleischbrühe, 400 g Würfel von geschälten mehligen Kartoffeln, 1 gehackte Knoblauchzehe, Majoran, Thymian, Kerbel, Kümmel, Schnittlauchröllchen, Jodsalz, Pfeffer aus der Mühle
Zubereitung:
Die Linsen über Nacht in kaltem Wasser einweichen. Die Butter (Margarine oder Öl) in einem Topf erhitzen, kleingeschnittene Zwiebel und
Gemüse dazugeben und alles glasig dünsten. Die eingeweichten und abgeschütteten Linsen dazugeben und mit Brühe auffüllen. Die gehackte Knoblauchzehe und die Gewürze hinzufügen und alles ca. 15 Minuten (oder im Schnellkochtopf bei ca. 10 Minuten) kochen lassen. Die
Kartoffelwürfel zugeben und alles weitere 10 bis 15 Minuten auf den Biss garen. Zum Schluss mit Jodsalz und Pfeffer abschmecken und servieren.

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