Grapefruits, Tangelos und Tangerinen

Grapefruit

Die Grapefruit ist sehr wahrscheinlich eine Kreuzung zwischen der birnenförmigen Pampelmuse (= Pomelo) und der Orange. Sie sind kleiner als Pampelmusen, aber deutlich größer als Orangen. Im Gegensatz zur Pampelmuse, die bis zu 30 cm groß und 6 kg schwer werden kann, erreicht die Grapefruit eine Größe von max. 15 cm.

Die Bezeichnung Grapefruit wurde erstmals 1814 in Jamaika verwenden und bezieht sich vermutlich darauf, dass die Früchte so eng wie Trauben wachsen. Es gibt rotfleischige und gelbe Sorten. Mit 40 % Gesamtproduktion liegen die USA heute weltweit an erster Stelle. Israel liefert ebenfalls Grapefruits. Grapefruits lassen sich bei Zimmertemperatur 8 bis 15 Tage lagern. Bei längerer Aufbewahrung in den Kühlschrank legen. Ihren bitteren Geschmack verdankt die Grapefruit dem Bitterstoff Naringin. Eine Grapefruit deckt bereits den Tagesbedarf an Vitamin C. Außerdem enthält sie reichlich bioaktive Substanzen. Sie wirken appetitanregend und verdauungsfördernd. Außerdem stärken sie das Immunssystem.

Tangelo

Die Tangelo ist eine Kreuzung aus Grapefruit und Mandarine, etwas größer als die Orange und schmeckt säuerlich. Sie ist auch unter den Namen Minneola, Seminole und Orlando bekannt. Das Fruchtfleisch der Tangelo ist süßer als das von Grapefruits.

Tangerine

Die Tangerine ist eine Kreuzung zwischen Mandarinen und Bitterorangen und wurde nach der marokkanischen Hafenstadt Tanger benannt, wo lange Zeit ein Großteil aller Mandarinen verschifft wurde. Heute werden sie vorwiegend in den USA angebaut. Sie lassen sich wie Mandarinen leicht schälen. Ihre Schale ist meist dunkler gefärbt und hat einen rötlichen Schimmer. 

Einkaufstipp:

Die Früchte sollten im Verhältnis zu ihrer Größe relativ schwer sein, ansonsten haben Sie trockene Früchte erwischt.


"Lecker und gesund"  |  Dienstleistungen  |  Bücher  |  Ernährungsinfo  | Home