Fondue

Das Schöne am Fondue ist, dass man wenig Arbeit hat. Das Fleisch gibt es klein geschnitten vom Metzger und wer Saucen nicht selber machen will, findet in den Feinkostregalen leckere Alternativen. Dazu noch Salat und ein kühles Bier oder einen guten Wein und der Abend ist perfekt.

Doch Fondue ist nicht gleich Fondue. Klassisch ist das Fleischfondue: Fleisch wird aufgespießt und kommt in heißes Fett. Beim Fettfondue kommt festes Frittierfett oder flüssiges Pflanzenöl in den Topf. Erhitzt wird das Fett am besten auf dem Herd. Zum Test, ob das Fett heiß genug ist, einen Holzlöffelstiel reinhalten: Steigen gleich Bläschen wie im Sektglas auf, ist die Temperatur perfekt. Raucht das Fett, ist es zu heiß. Fett eignet sich vor allem für zartes Fleisch von Lamm, Ente, Rind, aber auch Fisch und Gemüse (meist im Teig).

Doch längst gibt es viele verschiedene Varianten, wie man einen Abend um den Topf verbringen kann:
* Beim Brühfondue wird eine Brühe aufgekocht und über der Flamme am Köcheln gehalten. Je nach Fonduezutaten und Geschmack kann es Fleisch- oder Gemüsebrühe sein. Bei Fisch schmeckt auch gut Fischfond, den man mit etwas Weißwein abschmecken kann. In der Brühe lassen sich Fleisch, Fisch oder Gemüse garen. Dauert etwas länger als in Fett, ist aber genauso lecker, vor allem die Suppe, die zum Schluß übrig bleibt....

* Fondue heißt “Geschmolzenes” und hat seinen Ursprung im Käsefondue.
Das Käsefondue ist seit über 30 Jahren auf aller Welt bekannt. Grundzutaten sind immer Käse und Weißwein. Je nach Käse schmeckt es herzhaft oder mild. Klassische Käsesorten sind Greyerzer und Raclettekäse, mit trockenem Weißwein und Zitronensaft mischen, das ist wichtig, damit der Käse nicht klumpt oder zu flocken beginnt. Schmelzen - nicht kochen - und mit Stärke und Kirschwasser verquirlen, kurz aufkochen lassen und dann in einen mit Knoblauch ausgeriebenen Fonduetopf füllen und mit Weißbrot stippen.

* Wer´s lieber süß mag, kann auch ein Schokoladenfondue machen und mit Obst stippen.


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