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Fisch - schmackhaft für Kinder
Untersuchungen zeigen, dass nur ein ganz geringer Anteil der Kinder Fisch isst. Denn Seefisch ist die bedeutendste natürliche Jodquelle neben Jodsalz. Gerade bei Kindern ist Jod besonders für das Wachstum und die geistige Entwicklung wichtig. Bestimmte Fischsorten liefern außerdem gesundheitsfördernde Omega-3-Fettsäuren. Einmal in der Woche sollten Kinder deshalb Fisch essen.
Leiden bevorzugen die Kleinen industriell vorgefertigte Fischspeisen wie Fischstäbchen, Fischfrikadellen oder Heringssalat. Kinder mögen meist keinen Fisch mit Gräten und meist auch keinen ganzen Fisch auf dem Teller. Geeignet sind für sie also vor allem Fischfilets, da sie keine oder kaum Gräten enthalten. Magere Fischsorten wie Seelachs, Kabeljau, Schellfisch oder Scholle sollten ebenso angeboten werden wie die fettreicheren Sorten Makrele, Lachs und Hering. Süßwasserfische wie Forelle oder Karpfen enthalten dagegen kaum Jod.
Bei der Zubereitung ist etwas Fantasie gefragt: Fisch kann man "pur" braten, in einer Soße als Ragout zubereiten, in einem Eintopf oder Auflauf "verstecken" oder zu Nudelsoße bzw. Fischklößchen verarbeiten. Und wenn die Kinder auf ihren Fischstäbchen bestehen, sollte man sie im Backofen ohne Fettzusatz zubereiten. Sie werden auch da schön knusprig. Beim Braten in der Pfanne nehmen diese Produkte ansonsten viel Fett auf.
Tipp:
Um die Jodzufuhr zu gewährleisten, ist Fisch die ideale Quelle, aber auch Jodsalz sowie jodierte Back- und Wurstwaren decken den Jodbedarf. Isst Ihr Kind gar keinen Fisch, sollten Sie mit dem Kinderarzt besprechen, ob nicht zusätzlich Jodtabletten zugeführt werden sollten.

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