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Warenkunde Erdbeeren Die kleine aromatische Walderdbeere ist schon lange in Europa bekannt.
Schon vor der Zeitwende haben die Dichter Ovid und Vergil ihre Qualitäten gepriesen. Die heute bekannten Gartenerdbeeren stammen jedoch nicht von diesen europäischen Verwandten ab. Sie gehen vielmehr auf Importe aus Übersee im Mittelalter zurück. Französische Seefahrer brachten von ihren Weltreisen Ableger verschiedener Erdbeerpflanzen mit. Am Hof König Ludwig der 14. (18. Jh.) in Versailles hat man die kleine amerikanische Scharlach-Erdbeere mit großfruchtigen Pflanzen aus Chile gekreuzt. Daraus entstanden im Lauf der Zeit die heute bekannten Sorten. Auf Umwegen über Holland und England kamen die ersten Gartenerdbeeren 1751 in die Hofgärten von König Georg II. von Hannover. Aber erst 1840 begann man in der Nähe von Baden-Baden mit dem erwerbsmäßigen Anbau in Deutschland. * Waschen Sie nur stark verschmutzte Beeren, da sich die Früchte leicht mit Wasser voll saugen und weich werden. * Sortiert, ungewaschen und in einem losen Behälter halten Beeren im Kühlschrank 1 bis 2 Tage. Mit etwas Zucker bestreut behalten Beeren ihr Aroma. * Beeren lassen sich in der Regel gut einfrieren. Reife, feste und geputzte Beeren auf ein Backblech legen, ggf. mit Zucker bestreuen und etwas Zitronensaft beträufeln und tiefgefrieren. Anschließend in luftdichte Behälter verpacken. Durch Zugabe von Zucker und Zitronensaft bleibt die Farbe und der Vitamin-C-Gehalt besser erhalten. Buchtipp: "Verführung mit Erdbeeren", Kristiane Müller-Urban, Augustus Verlag
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