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Drei oder fünf Mahlzeiten am Tag - was ist gesünder?
Die Leistungsfähigkeit jedes einzelnen unterliegt tageszeitlichen
Schwankungen. Am Vormittag ist die körperliche und geistige Leistung am
größten, die bis zum Mittag absinkt. Anschließend folgt wieder ein
"Hoch", das bis zum Abend absinkt. Mit der richtigen Ernährung
kann man jedoch diese Leistungsschwankungen positiv beeinflussen.
Auch das Verdauungssystem unterliegt einem bestimmten Rhythmus und
verträgt in der Regel mehrere kleinere Mahlzeiten besser als weniger
große. Dennoch gibt es keine allgemein gültige Empfehlung. Da die
Leistungskurve von Mensch zu Mensch sehr unterschiedlich ist, muß jeder
selbst herausfinden, mit wie vielen Mahlzeiten er seine persönliche
optimale Leistungsfähigkeit erreichen kann.
Grundsätzlich haben sich fünf Mahlzeiten am Tag aus verschiedenen
Gründen bewährt:
- Kleine Zwischenmahlzeiten zwischen den Hauptmahlzeiten schwächen
Müdigkeitserscheinungen und Konzentrationsschwäche ab.
- Wer mit Gewichtsproblemen zu kämpfen hat, muß Hungergefühle
zwischen den Hauptmahlzeiten nicht so stark bekämpfen. Durch wenige
Mahlzeiten kann ein "Überessen" gefördert werden, weil der
Appetit zu stark wird.
- Für Diabetiker ist es wichtig, mehrere kleine Mahlzeiten zu sich zu
nehmen, um starke Blutzuckerschwankungen zu vermeiden.
- Kinder sollten ebenfalls mehrmals am Tag essen. Ihre
Nährstoffspeicher sind geringer als die von Erwachsenen. Kinder
reagieren empfindlicher auf Blutzuckerschwankungen, da sie sich in der
Regel viel bewegen und essen und trinken oft vergessen. Insbesondere
sollten Unterzuckerungen vermieden werden.

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