Osterbräuche

Alle feiern gerne Ostern, vor allem wegen der Geschenke und dem leckeren Essen. Vor allem Kinder lieben das Osterfest, wenn sie die Osternester im Garten oder bei Regen in der Wohnung suchen dürfen. Auch die Vorfreude mit Eierbemalen und Nester basteln ist besonders groß! Ostern ist ein christliches Fest, das die Auferstehung Jesu feiert.

Davon ist der Gründonnerstag einer der drei wichtigsten Tag in der Karwoche. An diesem Tag hat Jesus sein Abschiedsmahl gehalten. Aber warum heißt der Gründonnerstag so? Meist gibt es ja am Gründonnerstag traditionell Kräutersuppe oder Spinat. Nach altem Brauch sollten es neun verschiedene Kräuter sein wie z. B. Lauch, Petersilie, Brennnessel, Brunnenkresse, Löwenzahn, Kerbel, Schafgarbe, Schnittlauch und Basilikum. Dass Kräuter gesund sind und Heilkraft besitzen, ist schon sehr lange bekannt. Gerade am Gründonnerstag sollen uns die Kräuter daran erinnern, wie gut es Gott mit den Menschen meint, dass diese Kräuter für uns wachsen. Übrigens haben die Menschen schon immer gerne an Gründonnerstag Pflanzen in die Erde gesät, weil sie davon einen besonderen Segen erwarteten. Eine andere Bedeutung für den Gründonnerstag oder auch “Greindonnerstag”: Sünder oder böse Menschen durften während der Fastenzeit nicht am Gottesdienst teilnehmen - als Zeichen der Buße. Da damals noch alle Christen den Gottesdienst besuchten, war schnell erkenntlich, wer zu den Sündern oder Greinenden zählte. Am Gründonnerstag wurde diese Menschen aber wieder in die Gemeinde aufgenommen.

Karfreitag ist Fischtag. Fisch gilt schon seit jeher als Fastenspeise. Diese Tradition wird in christlichen Familien nicht nur an Karfreitag, sondern meist jeden Freitag weitergeführt.

Karsamstag wurde früher auch als Kuchenbackensamstag bezeichnet. Denn an diesem Tag wurde früher Kuchen gebacken und die Eier gefärbt. Vor ungefähr 300 Jahren nannte man sie zum ersten Mal Ostereier und fing an, sie zu verstecken. Das Ei ist ein Symbol der Fruchtbarkeit, aber auch ein Zeichen der Auferstehung, wenn das kleine Küken aus dem Ei schlüpft.

Und der Osterhas`?
Was der Osterhase mit Ostern zu tun hat, weiß eigentlich niemand so genau. Seit etwa 400 Jahren ist er als Eierbringer bekannt. Der Hase ist das erste Tier im Frühling, das Junge bekommt. So ist er zum Sinn-Bild des Lebens geworden. Außerdem brachten früher die Arbeiter ihrem Herrn Eier und Hasen zu Ostern als Pacht für das Stück Land, das sie hatten.


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